Neues von Ihrem Patenkind aus Ruanda!

Erstmals lassen wir Christian Munyaneza selbst erzählen: Wir haben ihm 5 Fragen gestellt.
Lesen Sie was er zu berichten hat..

1. Was machst du in deiner Freizeit?
Wenn ich nicht lerne, spiele ich Basketball, besuche Freunde und Familie oder helfe meinen Eltern im Haushalt.

2. Welche Tiere gibt es bei dir zuhause?
Wir haben keine Pflanzen, aber Hunde und ein paar Katzen in der Nachbarschaft.

3. Welche Traditionen und Bräuche gibt es in deiner Familie?
Wir feiern Weihnachten zusammen. Jeden Tag bevor wir schlafen gehen, beten wir zusammen.

4. Gehst du gern in die Schule? Welches ist dein Lieblingsschulfach und welches nicht?
Mein Lieblingsfach ist Biologie und ich mag Chemie nicht so sehr, es ist schwierig.

5. Was möchtest du später einmal werden?
Ich will Arzt werden, wenn ich gross bin.

Aber nicht nur Christian Munyaneza hat sich Dank Ihrer Hilfe entwickelt. Allgemein geht es in unseren drei Projektorten Kabuga, Bicumbi und Nyagasambu gut voran. Dank Patenschaften….

… können alle Kinder in den Gemeinschaften zur Schule gehen

… ist es möglich das Schulgeld und -material und täglich eine nahrreiche Mahlzeit bereitzustellen

… werden die Familien und neuen Lebensgemeinschaften dadurch ganz wesentlich entlastet

… erhalten HIV-positive Kinder medizinische Behandlung und spezielle Diäten, die für sie wegen der Medikamente sehr wichtig sind

… fühlen sich die Kinder geliebt. Das hilft ihnen sehr – nicht zuletzt in der Schule

Es ist schön zu sehen, was sich allgemein in unseren Projekten getan hat. Selbstkritisch betrachtet gibt es aber auch noch immer Eltern, die wir davon überzeugen müssen, dass die Kinder Nachmittags lernen und nicht im Haushalt oder auf dem Feld helfen sollten. Ich verspre­che Ihnen an diesem Thema weiter zu arbeiten!

Die grösste Herausforderung des letzten Jahres waren aber die Schulabsenzen. Etliche Kinder sind HIV-positiv, bei vielen sind die (neuen) Eltern ebenfalls infiziert. Das führt immer wieder dazu, dass einer der beiden krank ist und die Kids dadurch mehrere Tage in der Schule fehlen.

Das alles ist unter Anbetracht der grossen körperlichen und seelischen Wunden durch den grau­samen Genozid von 1994 zu sehen: Der Völkermord mit mehr als einer Million Toten hat zahl­lose Frauen als Witwen und Kinder als Waisen zurückgelassen. Ihre Not ist nach wie vor gross.

Dennoch ermutigen wir die Menschen vor Ort – angefangen bei den Kindern! – dazu, die Entwicklungszusammenarbeit als Zukunftschance zu sehen und nicht als Schweizer Bringschuld.

Letztlich wollen wir unsere eigene Arbeit überflüssig machen: Wir wollen mündige und handlungsfähige Menschen. Darum fördern wir mit unseren Projekten Bildung und Ge­sundheit. Daher stehen die Kinder im Mittelpunkt. Denn die Kinder sind die Zukunft.

Und Dank Ihnen ändert sich ein Kinderleben zum Besseren: Vielen Dank!

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