Anschlag auf Kirche in Peschawar

 

Zwei Talibankämpfer betraten am 22. September die historische Allerheiligen­kirche in Peschawar, als das Abschlussgebet gesprochen wurde. Rund 600 Gläubige verliessen ge­rade das Gotteshaus. Eben hatte auf dem Kirchenhof die Verteilung des kostenlosen Essens begonnen, da zündeten die Angreifer ihre 6-Kilo-Sprenstoffgürtel.

Durch die Wucht der Bomben seien Köpfe abgerissen worden. Leichen und Körperteile lagen verstreut vor der Kirche. Kinder lagen mit offenem Magen und verstreuten Organen sterbend auf dem Boden.

Knapp 400 Menschen wurden verletzt, viele lebensbe­drohlich; rund 100 starben. Unter den Toten viele Frauen und Kinder, viele wurden zu Waisen. So wie Emanuel, der kleine Bub mit der Brille. Seine Mama, sein Papa, die Geschwister, seine gesamte Familie: ausgelöscht.

Warum hört man bei uns kaum etwas von diesem schrecklichen Atten­tat? „Es könnte das gute Verhältnis zu den Muslimen trüben,“ erfuhren wir von einer Mitarbeiterin von ARD. Wir aber hören nicht weg: Seit vielen Jahren arbeiten wir in Peshawar. Dadurch können wir Ihre Hilfe nun schnell und zielgerichtet weiterleiten.

Im Fokus der Ersthilfe: Finanzielle Unterstützung bei Operationen sowie für Waisen, damit diese ein neues Zuhause finden, Bezahlung von Schul­geldern und Essenshilfen. Bitte helfen Sie jetzt!

> Bitte spenden Sie mit dem Vermerk „Pakistanauf unser Postscheckkonto PC 60-329646-6!

Vielen Dank!

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